Achenkirch liegt am Nordende des Achensees auf 916 Metern und reicht vom Seeufer bis hinauf zum Achenpass an der bayerischen Grenze. Mit rund 114 km² ist die Gemeinde riesig, mit knapp 2.300 Einwohnern aber ein ruhiges Bauerndorf geblieben. Im Westen beginnt das Karwendel, im Osten das Rofan – und dazwischen liegt der größte See Tirols.
Für mich ist Achenkirch der entspannteste Ort am See: Hier gibt es keine Promenade mit Hotel an Hotel, sondern Wiesen, alte Höfe und kurze Wege zu Wasserfällen und Almen. Wer aus München kommt, ist hier als Erstes am Wasser.
Darum geht es auf dieser Seite
- Achenkirch auf der Karte
- Geschichte
- Sehenswürdigkeiten
- Anreise und Parken
- Baden und Schifffahrt
- Wandern rund um Achenkirch
- Abenteuerpark, Golf und Lipizzaner
- Achenkirch im Winter
- Meine Tipps & Tricks
- Mit Kindern, Hund und Kinderwagen
- Ausflüge in die Umgebung
- Häufige Fragen zu Achenkirch
Wissenswertes zu Achenkirch auf einen Blick
- Lage: Nordende des Achensees, Bezirk Schwaz, Tirol; Ortsteile u. a. Achenkirch, Achental, Achenwald und Scholastika
- Höhe: 916 m
- Anfahrt: B181 Achenseestraße – mautfrei über den Achenpass aus Bayern oder über die A12 (Vignette) und Maurach
- Parken: fast alle Parkplätze gebührenpflichtig, am Seeufer 1 € pro 30 Minuten, Tagesticket 10 €
- Bus: Regiobus 4080 (Jenbach) und 390 (Tegernsee)
- Baden: Badestrand Achensee Nord, Eintritt frei
- Beste Reisezeit: Juni bis September zum Baden und Wandern, Januar bis März für Langlauf und Ski
- Hund: Leinen- oder Maulkorbpflicht im Gemeindegebiet, am Badestrand verboten
Wo genau liegt Achenkirch – und wie weit ist es bis zum See?
Der Ortskern mit Pfarrkirche liegt rund zwei Kilometer nördlich vom Seeufer. Achenkirch ist eine Streusiedlung: Die Höfe und Weiler ziehen sich entlang der Achenseestraße bis Achenwald. Auf der Karte siehst du, wie nah Badestrand, Oberautal und Christlum beieinanderliegen.
Roter Punkt: Achenkirch. Blaue Punkte: weitere Orte am Achensee – ein Klick führt zur jeweiligen Seite.
Alle Orte, Badestellen und Parkplätze rund um den See findest du auf der interaktiven Achensee-Karte.
Warum stand am Nordufer einst ein Grandhotel mit 150 Zimmern?
Weil hier jahrhundertelang der Salzhandel zwischen Hall und München vorbeizog. 1495 entstand am Ufer ein Zollhaus, aus dem sich ein Wirtshaus entwickelte. Unter der Wirtin Scholastika Hochmayr wurde es um 1850 zur Sommerfrische Innsbrucker Professoren, 1880 baute ihr Witwer daraus ein neugotisches Grand Hotel mit 150 Zimmern und eigenem Dampferanleger. 1913 brannte es ab. Ein Teil wurde wieder aufgebaut, und an der Anlegestelle Scholastika legen bis heute die Schiffe an.
Als eigene Gemeinde wird das „Achental” schon 1313 genannt, erst 1971 hieß sie offiziell Achenkirch. Um 1900 kamen Sommerfrischler wie Peter Rosegger und Ludwig Ganghofer; der Dramatiker Felix Mitterer wurde 1948 hier geboren.
Welche Sehenswürdigkeiten in Achenkirch lohnen sich?
Die großen Attraktionen liegen bei Achenkirch in der Natur. Im Dorf selbst lohnen sich vier Stationen, die du gut zu Fuß oder mit dem Rad verbinden kannst.
Wie lebten die Bauern im Achental früher?
Das zeigt das Heimatmuseum Sixenhof, ein Tiroler Einhof, der erstmals 1361 erwähnt wird. Wohnhaus, Stall und Tenne stehen unter einem Dach; zu sehen sind Rauchküche, Schmiede und das Werkzeug der Holzarbeiter. Im Herbst feiert der Sixenhof den Achentaler Kirchtag mit altem Handwerk, im Advent wird der Stall zur Bergweihnacht mit lebenden Tieren. Vom Museum sind es nur wenige Minuten bis zum See.
Pfarrkirche und Annakircherl – zwei Kirchen auf einen Blick
Die barocke Pfarrkirche zum Hl. Johannes dem Täufer entstand 1748 bis 1750 nach Plänen von Jakob Singer, der Zwiebelturm kam 1755 dazu. Gleich gegenüber steht auf einem kleinen Hügel das Annakircherl, das Fotomotiv des Dorfes – besonders mit dem Karwendel im Hintergrund. Im Gemeindegebiet verteilen sich insgesamt rund 15 Kapellen.
Wo gibt es in Achenkirch Brot aus dem Holzofen?
In der Bäckerei Adler, die in vierter Generation geführt wird. Das Café ist ein guter Startpunkt für die kurze Runde am Annakircherl vorbei zum Eingang ins Unterautal (4,3 km, 1 Stunde).
Wie kommst du nach Achenkirch – und wo parkst du am besten?
Am schnellsten aus Süddeutschland über den Achenpass: von München über Holzkirchen, Tegernsee und Kreuth, mautfrei und ohne Vignette. Achenkirch ist danach der erste Ort am See. Aus Innsbruck nimmst du die A12 bis Wiesing und fährst über Maurach am Ostufer entlang. Ohne Auto geht es mit dem Regiobus 4080 ab Bahnhof Jenbach oder mit der Linie 390 ab Tegernsee; mit der Gästekarte fährst du gratis. Details stehen auf der Seite Anreise mit dem Bus.
Kostenlose öffentliche Parkplätze gibt es in Achenkirch praktisch nicht mehr. Am Seeufer bei Scholastika zahlst du 1 € pro halbe Stunde, 10 € am Tag; am Wanderparkplatz Falkenmoos löst du bei mehreren Tagen für jeden Tag ein eigenes Ticket. Alle Parkplätze mit Lage findest du unter Parken in Achenkirch.
Wo badest du in Achenkirch – und wie kommst du aufs Schiff?
Am Badestrand Achensee Nord – und zwar mit freiem Eintritt. Es gibt einen abgetrennten Badebereich, Liegewiese, Beachvolleyball und einen Kiosk. Ruhiger liegt man am Ostufer beim Badestrand Schwarzenau. Das Wasser hat im Hochsommer meist 16 bis 20 °C – erfrischend, nicht karibisch.
Nur rund 550 Meter vom Strand entfernt liegt die Anlegestelle Scholastika. Von hier startet die Achenseeschifffahrt zur Gaisalm und nach Pertisau, das Hop-on-Hop-off-Tagesticket kostet 34 € (2026). Auch im Winter fährt die MS Stadt Innsbruck ab Scholastika, 2026 von Ende Januar bis Anfang März jeweils Donnerstag bis Sonntag.
Welche Wanderungen ab Achenkirch lohnen sich wirklich?
Achenkirch hat für jede Kondition etwas – von der halbstündigen Runde zum Wasserfall bis zum 2.000er. Hier meine Auswahl, sortiert nach Aufwand. Weitere Touren findest du unter Wandern am Achensee.
| Ziel | Start | Länge / Zeit | Höhenmeter |
|---|---|---|---|
| Seehof-Wasserfall | Parkplatz Seehof Ost | 0,9 km / 30 min | 120 Hm |
| Stod-Wasserfall (Oberautal) | Heimatmuseum Sixenhof | 3,1 km / 1 h | 30 Hm |
| Kranz-Wasserfall | Landgasthof Fischerwirt | 3,2 km / 1 h | 95 Hm |
| Kaiser-Maximilian-Rast | Landgasthof Fischerwirt | 5,4 km / 2 h | 270 Hm |
| Gufferthütte über den Geopfad | Parkplatz Köglboden | 15,2 km / 4:30 h | 490 Hm |
| Unnütz über die Köglalm | Achenkirch Nordufer | Aufstieg ca. 3 h | ca. 1.140 Hm |
Der Stod-Wasserfall ist mein Tipp für einen kurzen Ausflug: Vom Sixenhof geht es fast eben ins Oberautal, direkt nach dem letzten Hof und der Stod-Kapelle rauscht er rechts neben dem Weg. Ähnlich kurz ist der Weg zum Kranz-Wasserfall, der unter der Bundesstraße hindurch beginnt.
Die schönste Aussicht für wenig Aufwand bietet die Kaiser-Maximilian-Rast auf rund 1.250 Metern. Seit 2019 steht dort ein überlebensgroßer Kaiserthron – du sitzt also buchstäblich wie Maximilian I. über dem See. Wer weitergeht, erreicht über den Kaisersteig die Köglalm und von dort den Unnütz, einen der besten Aussichtsberge am See. Auf der anderen Talseite warten die Seekarspitze, die Hochplatte und die Wanderung zur Falkenmoosalm – dort gibt es allerdings keine Einkehr mehr.
Was kannst du in Achenkirch außer Wandern unternehmen?
Eine ganze Menge, vor allem mit Kindern. Der Abenteuerpark Achensee direkt an der B181 beim Achenseehof hat sieben Parcours in 3 bis 15 Metern Höhe; der Tageseintritt kostet für Erwachsene 29 €, Kinder und Jugendliche zahlen weniger, Spielplatz und Slackline-Bereich sind gratis (Stand April 2026). Geöffnet ist etwa von April bis November, die letzte Einweisung ist um 16:30 Uhr.
Golfer spielen auf dem 9-Loch-Platz Posthotel Alpengolf auf einem Hochplateau über dem Dorf, mit der AchenseeCard gibt es Rabatt aufs Greenfee. Eine Besonderheit ist das Gestüt des Posthotels: Es gehört zur größten privaten Lipizzanerzucht Europas und bietet Reitstunden, Kutschen- und im Winter Schlittenfahrten (Reservierung nötig). Ruhiger geht es bei einer Alpakawanderung mit Liesa Erler zu, Termine nach telefonischer Vereinbarung. Mehr zum Golfen am See steht auf der Seite Golf am Achensee.
Lohnt sich Achenkirch auch im Winter?
Ja – Achenkirch hat das größte Skigebiet am See. Die Hochalmlifte Christlum erschließen zwischen 950 und 1.800 Metern rund 27 Pistenkilometer mit zehn Liften; die Tageskarte kostete im Winter 2025/26 68 € für Erwachsene. Im Sommer sind die Christlum-Lifte geschlossen, und die Rodelabende gibt es seit 2026 nicht mehr. Die Rodelbahn Christlum selbst bleibt ein Klassiker.
Langläufer finden die Ortsloipe (10 km, leicht, auch für Schlittenlanglauf), die Seeloipe Oberautal (7 km, bei Schneemangel beschneit) und die anspruchsvolle Loipe Fuchs-Brand; alle Infos unter Loipen Achenkirch. Auf den Wiesen am Nordufer lernst du Snowkiten, und im Advent lockt die Bergweihnacht im Stall des Sixenhofs, Teil des Weihnachtsmarkts Achenkirch.
Was solltest du vor dem Besuch wissen? Meine Tipps & Tricks für Achenkirch
- Westufer mit dem Schiff kombinieren: Von Scholastika über Gaisalmsteig und Mariensteig nach Pertisau wandern und mit dem Schiff zurückfahren. Vorher die letzte Abfahrt im Fahrplan nachsehen!
- Den Abstecher zum Kaiserthron nicht auslassen: Vom Weg zur Köglalm sind es nur rund 15 Minuten extra.
- Fahrrad vor dem Oberautal abstellen: Im Tal zum Stod-Wasserfall ist Radfahren verboten.
- Wasserfälle im Frühjahr besuchen: Zur Schneeschmelze führen Stod- und Kranz-Wasserfall am meisten Wasser.
- Der Seehof-Wasserfall ist der unbekannteste: nur 30 Minuten hin und zurück, ideal vor oder nach dem Abenteuerpark.
- Für Wandertage den Bus nehmen: Die Haltestelle Achenkirch Fischerwirt liegt am Start zu Kranz-Wasserfall und Kaiser-Maximilian-Rast – du sparst dir die Parkgebühr.
- Gufferthütte ohne Kletterei: Der Geopfad durch die Ampelsbachschlucht ist ein breiter Fahrweg; elf Tafeln erklären die Erdgeschichte der Alpen.
- Bei wenig Schnee nach Pertisau ausweichen: Die Loipen in Achenkirch sind sonnig und im Frühjahr schnell aper; die Seeloipe wird zumindest beschneit.
- Winterschiff einplanen: Die Fahrt von Pertisau nach Scholastika dauert 45 Minuten und zeigt dir den See ganz ohne Sommertrubel.
Welche Fehler machen die meisten Besucher in Achenkirch?
Der häufigste: Sie buchen eine Unterkunft „in Achenkirch am Achensee” und wundern sich, dass sie nicht am Wasser wohnen. Ein Großteil der Hotels liegt im Ortskern oder rund um Christlum, gut zwei Kilometer vom Ufer entfernt. Wer morgens direkt in den See springen will, schaut sich die Lage vor der Buchung genau an – direkt am Ufer liegen nur wenige Betriebe, etwa der Alpen Caravan Park.
Ebenso oft fahren Gäste im Sommer zur Christlum und hoffen auf eine Bergbahn – sie läuft aber nur im Winter. Und wer am Wochenende über den Achenpass anreist, steht oft im Stau, weil viele Ausflügler die vignettenfreie Strecke nutzen. Früh losfahren oder unter der Woche anreisen spart viel Zeit.
Wie gut ist Achenkirch für Familien, Hunde und Kinderwagen?
Was erleben Kinder in Achenkirch?
Achenkirch ist einer der besten Orte am See für Familien, weil die Ausflugsziele kurz und abwechslungsreich sind. Am Badestrand Achensee Nord gibt es einen großen Abenteuer- und Wasserspielplatz, und der abgetrennte Badebereich nimmt Eltern einen Teil der Sorge. Der Abenteuerpark hat eigene Kinderparcours in geringer Höhe und nimmt Kinder ab vier Jahren.
Für kleine Wanderer ist der Weg zum Stod-Wasserfall ideal: eine Stunde hin und zurück, fast ohne Steigung, und am Ziel gibt es etwas zu sehen und zu hören. Größere Kinder sitzen gern auf dem Kaiserthron. Im Sommer holt das Kinderprogramm der Region die Kleinen auch in Achenkirch ab, etwa zum Ausflug „Gisela Gänseblümchen bei den Alpakas” mit Treffpunkt am Alpen Caravan Park. Im Winter lernen Kinder an den Übungsliften der Christlum Ski fahren.
Was musst du mit Hund in Achenkirch beachten?
Im ganzen Gemeindegebiet gilt Leinen- oder Maulkorbpflicht, die Leine darf höchstens zwei Meter lang sein. Ins Strandbad Achensee Nord darf dein Hund nicht, auf dem Spazierweg daneben aber angeleint mit. Zum Schwimmen fährst du besser zum Badestrand Schwarzenau am Ostufer, wo Hunde erlaubt sind.
Auf dem Schiff fahren Hunde kostenlos mit, nur im Advent kostet das Hundeticket 4 €, dann mit Leine und Maulkorb. Auf den Almen rund um Achenkirch weiden im Sommer Kühe – halte Abstand und nimm deinen Hund an die kurze Leine. Langlaufen mit Hund ist in Achenkirch nicht erlaubt; dafür gibt es in Pertisau eine eigene Hundeloipe.
Kommst du mit dem Kinderwagen gut durch Achenkirch?
Ja, mit einer Ausnahme: dem Westufer. Der Gaisalmsteig hat viele Stufen und schmale Stellen und ist für Kinderwagen ungeeignet. Sonst hast du gute Möglichkeiten.
- Dorfrunde: 9 km von der Pfarrkirche über die Fiechtersiedlung und Christlum zum Nordufer, flach und als kinderwagentauglich ausgewiesen; abkürzen kannst du jederzeit.
- Ostufer: der flache Uferweg Richtung Maurach, zurück mit dem Bus oder Schiff.
- Geopfad zur Gufferthütte: breiter Fahrweg durch die Schlucht, für sportliche Eltern mit geländegängigem Kinderwagen.
- Köglweg: die breite Forststraße Richtung Köglalm, ebenfalls nur mit geländegängigem Wagen.
Was kannst du rund um Achenkirch noch erleben?
Warum nennt sich Steinberg „das schönste Ende der Welt”?
Weil die Straße nach Steinberg am Rofan in einem sonnigen Hochtal auf gut 1.000 Metern einfach endet. Das Bergsteigerdorf liegt nur rund zehn Kilometer östlich von Achenkirch, ist aber deutlich ruhiger. Hausberg ist der Guffert mit 2.195 Metern; am Schneidjoch findest du rätische Felsinschriften, Zeugnisse uralter Handelswege. Im Winter verbindet die Guffertloipe beide Orte, sodass du hin langlaufen und mit dem Bus zurückfahren kannst.
Pertisau und Maurach – lieber mit dem Schiff als mit dem Auto?
Ja, denn so wird die Anfahrt selbst zum Ausflug. Von Scholastika fährst du nach Pertisau mit der Karwendel-Bergbahn auf den Zwölferkopf und dem Tiroler Steinöl Vitalberg, unterwegs kannst du an der Gaisalm aussteigen. Nach Maurach geht es mit dem Schiff bis Buchau oder Seespitz: Dort bringt dich die Rofan Seilbahn auf 1.840 Meter, und das Atoll Achensee mit Hallenbad und Sauna ist die beste Adresse für Regentage.
Wie kommst du von Achenkirch zum Großen Ahornboden?
Am besten mit dem Auto über den Achenpass und am Sylvensteinsee vorbei nach Vorderriß, dann durch das Rißtal nach Hinterriß und weiter über die Mautstraße in die Eng. Die Straße ist meist von Anfang Mai bis Ende Oktober offen. Der Große Ahornboden mit seinen Tausenden alten Bergahornen ist im Oktober am schönsten, wenn das Laub goldgelb leuchtet – dann solltest du früh am Tag ankommen.
Wo übernachtest du in Achenkirch am besten?
Achenkirch reicht vom Adults-only-Resort bis zum Bauernhof: große Wellness- und Familienhotels rund um Christlum und den Ortskern, viele Ferienwohnungen und mit dem Alpen Caravan Park einen großen Campingplatz direkt am See. Meine Auswahl findest du bei den Hotels in Achenkirch und den Ferienwohnungen in Achenkirch.
Häufige Fragen zu Achenkirch
Hat Achenkirch einen Ortskern?
Nur einen kleinen rund um Pfarrkirche und Gemeindeamt. Der Rest sind verstreute Weiler bis zur Grenze.
Fährt die Christlumbahn im Sommer?
Nein, die Lifte laufen nur im Winter. Im Sommer ist der Parkplatz Ausgangspunkt für Wanderungen. Mehr zur Christlumbahn.
Wie weit ist es von Achenkirch nach Pertisau?
Mit dem Auto rund 15 Kilometer über Maurach. Schöner ist der Weg übers Wasser oder zu Fuß über das Westufer.
Wann ist der Almabtrieb in Achenkirch?
Mitte September; 2026 zog das Vieh am 16. September von der Falkenmoosalm nach Pertisau. Termine stehen unter Almabtrieb Achenkirch.
Mein Fazit
Achenkirch ist kein Ort zum Flanieren. Wer Seepromenade, Boutiquen und Cafés am Ufer sucht, ist in Pertisau besser aufgehoben. Wer aber morgens lieber auf einem Feldweg als auf einer Promenade unterwegs ist und abends ein Dorf ohne Trubel mag, wird sich hier wohlfühlen – im Sommer wie im Winter. Mein Rat: Plane mindestens einen Tag nur für das Nordufer ein, bevor du die anderen Orte am See erkundest.


